Vandalismus als Begleiterscheinung

Manche Produkte journalistischen Schaffens scheinen ausschließlich dazu zu dienen, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Reißerische Schlagzeilen verkünden wahlweise das Ende unserer Gesellschaft oder das genaue Gegenteil. Man muss sich schon eine gewisse kritische Haltung gegenüber den Elaboraten der Presse bewahren, um den Dingen auf den Grund zu gehen.

Manche Zahlen geben allerdings echten Grund zur Sorge. Folgt man den Statistiken, die Auskunft über Einbrüche erteilen, zeigt sich: die Tendenz steigt. Im Minutentakt wird in Wohnungen, Häuser, Firmengebäude und andere Objekte eingebrochen. Der volkswirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden und die Aufklärungsquote ist wenig ermutigend. Polizei und Zoll (im Fall von Autodiebstählen) sind bemüht, den oder die Täter dingfest zu machen. Diese wiederum betrachten ganz Europa als ihr Betätigungsfeld.

Vandalismus als Begleiterscheinung

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Tätertypen: den Einzelgänger sowie organisierten Banden. Deren Vorgehensweise ist völlig entgegengesetzt.

Die straff aufgebauten Banden nutzen logistische Strukturen. Ein Teil betätigt sich als Kundschafter und erfasst die Gewohnheiten der Opfer: zu welchen Zeiten ist das Haus oder die Wohnung leer, gibt es aufmerksame Nachbarn? Der Raubzug wird nach diesen Erkenntnissen geplant und zügig durchgeführt. Man ist auf leicht zu transportierende Gegenstände wie Schmuck, Bargeld, Münzen und Kreditkarten aus. Ist die Tat vollbracht, zieht die Bande weiter und sucht sich neue Städte und Landkreise.

Der Einzeltäter ergreift seine Chance, sobald sie sich ihm bietet. Ein offenes Fenster, unverschlossene Wohnungstüren interpretiert er als Einladungen. Ist er in die Wohnung gelangt, ist nichts vor ihm sicher. Oftmals wird jeder Schrank durchwühlt, jedes Behältnis untersucht. Findet der Dieb nichts Lohnendes, lässt er seinem Frust freien Lauf. Ohne Rücksicht werden die Räume verwüstet. Dieser Vandalismus ist für die Opfer besonders schockierend. Das vermeintlich sichere Heim ist regelrecht beschmutzt worden. Oft entscheiden sich die Betroffenen, sich eine neue Bleibe zu suchen.

Jedoch haben beide Kategorien Gemeinsamkeiten, die wiederum dazu dienen, dem Treiben ein Ende zu setzen. Eingehakt wird in ihrem Verhalten.

Die Schwachstellen des Einbrechers sind die Stärken einer Alarmanlage!

Ein Haus bzw. Gebäude kann nur dann unbefugt betreten werden, wenn sich der Einbrecher exponiert. Er ist also in dem Moment am empfindlichsten, wenn er seinem Handwerk nachgeht. Man kann ihn klar erkennen! Deshalb sucht er Schutz in der Dunkelheit oder örtlichen Besonderheiten. Büsche, hohe Hecken und ähnlicher Bewuchs verbergen ihn optimal.

Türen und Fenster sind Zugriffsmöglichkeiten, wenn sie schwach gesichert sind. Trotzdem muss sich der Einbrecher daran zu schaffen machen. Auch hier ist er sichtbar.

Alarmanlagen nutzen diese Tatsachen aus. Der Einbrecher benötigt Dunkelheit? Es werde Licht! Sensorgesteuerte Strahler beleuchten auch die kleinsten Winkel, wenn sie richtig platziert wurden.

Unübersichtliche Ecken und Winkel entziehen den Dieb aufmerksamen Blicken? Eine Sirene, die auf Bewegung reagiert, macht dem Kriminellen Beine!

Unauffälligkeit setzt sich durch

Wer eine Alarmanlage mit Funk vom Profi einbauen lässt, kann sicher sein, dass alle Bauteile ordnungsgemäß funktionieren. Mehr noch: der Fachmann kann hervorragend einschätzen, wie genau die Sensoren oder Kameras ausgerichtet sein müssen, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten.

Dabei sind diese „elektronischen Augen und Ohren“ extrem dezent. Sie fallen kaum ins Auge und können sogar direkt in Fensterrahmen, Türen und Garagentore eingebaut werden.

Da die Funktechnologie komplett auf Kabel und Drähte verzichtet, wird so ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt bedient. Eine externe Stromzufuhr gibt es nicht; Batterien mit hoher Leistungsdauer versorgen die Module.

Diese recht unspektakuläre Bauweise hat zudem zur Folge, dass der Einbau zügig und ohne störenden Lärm erledigt werden kann.

Finanzielle Anreize

Geprüfte und zertifizierte Alarmanlagen erfreuen nicht nur den Besitzer. Versicherungen erkennen die Vorkehrungen an, Hab und Gut zu schützen. Ein VdS-Siegel ist jedoch die Voraussetzung, um bei Versicherungsgesellschaften nach Rabatten zu fragen. Die Fachfirmen geben gerne Auskunft, welche Versicherungen dazu zählen.